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 Die Anfänge des Hockeysports in Rheinberg gehen auf das Jahr 1927 zurück, als Helmut Nickell von Preußen Duisburg beruflich nach Rheinberg kam und hier einen Hockeyverein gründete.
Bereits 1929 fand ein Hockeyturnier mit 6 Mannschaften in Rheinberg unter der Regie des VfB 08 Rheinberg statt.
Nachdem die Abteilung 1934 zum Ruhen gekommen ist, wurde sie erst 1941 wieder zum Leben erweckt als Helmut Giesen vom Duisburger Spielverein die Bahnhofsgaststätte in Rheinberg übernahm.
Sein Sohn und Pit Bühlen, spielten mit Freunden Hockey in einer Bahnhalle und schnell gründete sich eine erfolgreiche Jugendmannschaft.

Zu Zeiten des zweiten Weltkrieges kam der Hockeysport in Rheinberg wieder zum Erliegen und wurde erst 1949 wieder ins Leben gerufen.
Damals trafen sich ehemalige Akteure unter der Leitung von Norbert Ricking und den Brüdern Heise wieder regelmäßig zum Training.
Später stieß auch der legendäre Torwart Erich Freise hinzu, welcher Jahre lang die Geschicke des Sportvereins TuS Borth leitete.

Seit der offiziellen Wiedergründung der Hockeyabteilung im TuS 08 Rheinberg 1950 rollt die Hockeykugel bis heute ununterbrochen.
Der erste Gegner, der Spielverein Wesel, wurde am 5.11.1950 erfolgreich mit 4:0 besiegt.

Im Jahre 1951 kann die Hockeyabteilung sogar mit einer Damenmannschaft herhalten.
Die Herrenmannschaft schaffte 1955 erstmals den Aufstieg in die Landesliga und ließ 1957 einen weiteren Aufstieg in die damals zweithöchste Spielklasse, die Verbandsliga, folgen.
In den Folgejahren machte die Mannschaft ihrem Ruf als „Paternosterelf“ alle Ehre und durchlief alle Klassen von der Landesliga bis zur Oberliga.

Neben dem Kampf um Meisterschaftsspunkte bildeten die zahlreichen Reisen zu Freundschaftsturnieren die wichtigste Voraussetzung für den Zusammenhalt der Abteilung.
Zu längeren Reisen kam es erstmals 1965, als man zu einem Turnier nach Berlin flog.
1967 folgte dann der unvergessene Turniersieg in Paris.
Weitere Reiseziele waren in den folgenden Jahren immer wieder Fürth, Hanau, Bad-Harzburg, Steglitz, Marburg, München, Hamburg, Rheine, Feldhoven (NL), Tegelen (NL) und Dartfort (GB).
Da nicht mehr ausreichend Spieler zur Verfügung standen musste die Hockeyabteilung des TuS 08 2004 ihre erste Herrenmannschaft vom Spielbetrieb abmelden.
Die Hockeykugel rollte jedoch weiterhin in Rheinberg und die verbleibenden Herren führten weiterhin Freundschaftsspiele durch.
Nebenbei konzentrierten sie sich auf die Nachwuchsarbeit.
Somit hat die Hockeyabteilung im TuS Rheinberg heute über 80 Mitglieder die sich in verschiedenen Mannschaften und Altersklassen aufteilen.
Entscheidenden Anteil an der Gestaltung der Abteilung hatten seit jeher die Männer, die sie leiteten; hatte Werner Heise mit Norbert Ricking die Abteilung wieder ins Leben gerufen, so übergaben sie den Vorsitz bald an Dr. Rudolf Heise Senior, der die Abteilung bis 1969 leitete.
Später übernahm Achim Schick das Zepter des Vorsitzenden und prägte 25 Jahre lang die Abteilung, bis 1994 Rainer Müller das Amt des Vorsitzenden übernahm und es bis heute mit viel Geschick und Umsicht ausführt.
Dabei bekommt er Unterstützung von den Vorstandsmitgliedern und Trainern Willi Bourgund, Johannes Püttmann, Yannik Hußmann und der Familie Sadowski.
Die Hockeyabteilung des TuS 08 Rheinberg hat einige großartige Spieler hervorgebracht:Norbert Ricking spielte bereits in den fünfziger Jahren in der Industriebezirksauswahl des Deutschen Hockeybundes.
Der Rheinberger Spieler Maas wurde nach seiner Auswanderung in den späten fünfziger Jahren Nationalspieler der USA.
Jürgen Weiser und Rainer Müller spielten ein Jahr lang bei Preußen Duisburg in der Bundesliga.

Georg Dickmann und Johannes Püttmann wurden 2006 Weltmeister mit der Deutschen Ü 45 Nationalmannschaft und Johannes Püttmann spielte 2012 erneut um den Titel des Weltmeisters mit der Ü 50 Nationalmannschaft in London.
Seit 2015 gibt es dank der Bemühungen von Yannik Hußmann und Andreas Sadowski wieder eine Herrenmannschaft, die an Meisterschaftsspielen Teil nimmt.
Gespielt wird für die Einsteiger in der Regionalliga 3.
Des Weiteren nehmen 2015 die Mannschaften in den Altersklassen Mädchen A, Knaben A und Jugend A an den Meisterschaftsspielen im Hallenhockey des Westdeutschen Hockey-Verbandes Teil und die Mädchen C bestreiten Freundschaftsspiele um sich auf die nächste Saison vorzubereiten.
Ohne einen Kunstrasenplatz ist es allerdings nicht einfach, den Hockeysport in Rheinberg lebendig zu erhalten.
Während die anderen Hockeyvereine auf eigenen oder städtischen Kunstrasenplätzen mehrfach wöchentlich trainieren und spielen können, müssen die Rheinberger mit 4,5 Wochenstunden in der Großraumsporthalle und einer ungeeigneten, nur sporadisch nutzbaren Platzanlage auskommen.

Wir geben jedoch die Hoffnung nicht auf, dass die Stadt Rheinberg, wie andere Gemeinden auch, in Zukunft in einen Kunstrasenplatz am Schulzenrum investiert oder dass sich ein Sponsor meldet, welcher uns den Bau einer solchen Anlage ermöglicht.
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